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    sunglassesandpeonies

    Travel•Travel Diary´s

    Travel: Amalfi Coast

    25. Oktober 2019

    Ich denke jeder träumt einmal davon, an die wunderschöne Amalfi Küste zu fahren. Daher konnte ich es gar nicht fassen, dass dieser Traum heuer noch wahr werden sollte.

    Der Grund für unseren Aufenthalt in Süditalien war aber eigentlich ein Besuch bei der Familie meines Schatzes, die in Aquilonia lebt. Sein Stiefpapa lebt nämlich immer ein paar Monate in seiner Heimat Aquilonia. Schon zu lange wollte er uns seine Heimat mal näher zeigen. Somit haben wir unsere Sachen ins Auto gepackt und sind mit der Schwiegermama und ihrem Mann nach Süditalien gedüst. Nach 9 Stunden sind wir am Sonntag in Aquilonia angekommen. Einem wirklich kleinen Ort in Süditalien, wo die Zeit definitiv noch stehen geblieben ist. Wir wurden aber so herzlich empfangen und wir haben relativ schnell vergessen, dass der nächste größere Ort tatsächlich fast eine Stunde entfernt lag.

    Schon am Montag machten mein Schatz und ich uns dann am Weg an die Amalfi Küste. Diese war nur 2h 30 entfernt, also wirklich perfekt.

    Wir haben wirklich sehr viel zur Amalfi Küste recherchiert, weil wir so unschlüssig waren, welcher Ort perfekt für uns wäre. Schlussendlich haben wir uns dann für Sorrent entschieden. Und ich bin wirklich froh, dass wir in Sorrent geschlafen haben. Da das letzte Travel Diary über Kroatien in dieser Form so gut bei euch ankam, dachte ich mir, dass ich wieder ein Questions & Answers Format mache:

    Also los geht´s:

    Warum habt ihr euch für Sorrent entschieden?

    Ich habe, wie schon oben geschrieben, wirklich sehr viel über die Amalfi Küste recherchiert. Hier konnte ich vor allem herauslesen, dass Positano und Amalfi extremst laut und stressig sein sollen. Abgesehen davon, dass es um das Dreifache teurer ist 😉 Noch dazu konnte ich wirklich keine Unterkunft finden, die leistbar und mit Parkplatz war. Und diesen Tipp kann ich euch gleich mitgeben, solltet ihr mit dem Auto an der Amalfi Küste unterwegs sein, schaut unbedingt, ob es in der Nähe eine Parkmöglichkeit gibt. Die Parkplatzsituation an der Amalfi Küste ist nämlich eine reine Katastrophe. Da die Städte immer in den Felsen gebaut sind, gibt es fast keinen Platz für Autos. Und wenn es Parkplätze gibt, dann sind diese richtig teuer (!!!)

     

    Wo habt ihr genau geschlafen?

    Die Unterkunft habe ich von der lieben Kami empfohlen bekommen. Wir haben in der Relais Villa Savarese in Sant`Agnello geschlafen, diese ist nur 15 Gehminuten von Sorrent entfernt.

    Die Villa Savarese ist eine wunderschöne und gemütliche Villa mit einem traumhaften Pool. Es ist wirklich eine grüne Oase inmitten der stressigen Amalfi Küste. Ich bin so froh, dass wir uns für diese Unterkunft entschieden haben.

    Ich kann euch die Villa wirklich sehr weiterempfehlen, jedoch waren wir vom Frühstück ein wenig enttäuscht! Die süßen selbstgemachten Kuchen waren echt köstlich, jedoch gab es einfach sehr wenig Auswahl! Die richtigen Italiener frühstücken aber halt auch nicht so richtig.

     

    Wie war die Temperatur im Oktober? Off-Season ein Thema?

    Ich habe ehrlicherweise gedacht, dass weniger Menschen im Oktober an die Amalfi Küste fahren würden – falsch gedacht! Da ist anscheinend immer viel los 😛

    Die Temperatur war auch perfekt. Die ersten zwei Tage hatten wir knapp 30 Grad und konnten noch einige Stunden am Pool verbringen. Leider hatte es dann aber die letzten zwei Tage ziemlich abgekühlt und geregnet. Man kann also Glück, aber auch Pech haben ; )

    Off-Season ist hier anscheinend kein Thema. Letztes Jahr, als wir auf Sardinien waren, war es ja wirklich katastrophal, da alles schon zu hatte. Hier hat man definitiv keine Off-Season gemerkt.

     

    Seid ihr mit dem Auto gefahren?

    Ja, wir sind mit dem Auto an die Amalfi Küste gefahren. Da wir eben zuvor die Familie in Aquilonia besucht haben. Die Schwiegereltern sind dann in Aquilonia geblieben und wir sind mit dem Auto weitergefahren. Es sind nach Aquilonia 1050 km und von Aquilonia an die Amalfi Küste nochmal 170 km. Da wir es aufgeteilt haben, ging es eigentlich ganz gut.

    Wir sind immer gerne unabhängig, daher würden wir wieder mit dem Auto runterfahren.

    Solltet ihr nicht mit dem Auto fahren wollen, empfehle ich euch Neapel anzufliegen und von dort aus mit einem Fahrer an die Amalfi Küste zu fahren oder von Neapel mit dem Mietauto zu fahren. Von Neapel ist es ca. 1 Stunde an die Amalfi Küste.

     

    Wie seid ihr zwischen den Orten an der Amalfi Küste hin und her gefahren?

    Obwohl uns eigentlich jeder davon abriet, sind wir mit dem Auto herum gedüst. Ob wir es nochmal so machen würden, gute Frage. Mein Schatz ist ein wirklich sehr guter Autofahrer und ihn schreckt so schnell nichts (!!!!) ab. Er liebt es zb. sogar in den Emiraten zu fahren. ABER an der Amalfi Küste bzw. allgemein in Süditalien herrschen andere Gesetze 😛

    Hier sind nicht mal die engen Straßen das Problem, sondern die Mopeds und Autofahrer, die wirklich verrückt fahren. Also solltet ihr sichere und gute Autofahrer sein, überlegt es euch trotzdem gut. Wir waren am Abend meistens einfach nur k.o. vom Autofahren. Sonst kann man auch mit den Fähren bzw. Bussen fahren oder private Touren buchen.

    Noch dazu kommt das Parkplatzproblem in Positano und Amalfi. Hier zahlt man schnell einmal 5-10 € pro Stunde!!! Der klare Vorteil des Selbstfahrens, man ist von niemanden abhängig und kann sich seine Route selbst aussuchen.

     

    Welche Restaurants kannst du empfehlen?

    Am meisten habe ich mich auf das Essen in Süditalien gefreut. In Aquilonia wurden wir auch nicht enttäuscht, jedoch an der Amalfi Küste. So richtig gut gegessen haben wir nur an einem Abend in Sorrento!!!

    Ich kann euch aber sehr gerne sagen, welche Restaurants wir besucht haben:

     

    Sorrent:

    Ristorante Bagni Sant´Anna – dieses Restaurant wurde uns von der Tochter des Hotels empfohlen. Man sitzt direkt am Meer, im Hafen von Sorrent. Das Ambiente war schön. Jedoch fiel uns sofort auf, dass nur deutsche Touristen dort saßen. Wir entschieden uns für die Calamari Fritti. Diese waren ganz ok, jedoch haben wir schon bessere gegessen. Die Kellner waren aber alle sehr nett.

     

    La Cantinaccia Del Popolo– der ungeplanteste Abend, aber der Schönste unseres ganzen Urlaubes!!! Und das Essen war der absolute Wahnsinn. Schade, dass wir es erst am letzten Abend entdeckt haben.

    Und wisst ihr, wie wir es entdeckt haben? Es hat in Strömen geschüttet und wir wollten uns nicht so weit vom Hotel entfernen müssen. Somit habe ich wie auch sonst im Urlaub, Google Maps geöffnet und mir die Restaurants rund um unser Hotel angesehen. Und da fiel mir dann dieses einfache Restaurant auf. Also spazierten wir im strömenden Regen dort hin und mussten erstmals in einer Schlange warten, es ging dann aber ziemlich schnell und wir kamen nach 20 Minuten an einen Tisch. Jedoch an einen Tisch für 6, also mit 2 anderen Pärchen. Und wisst ihr was? Es war ein sooo toller Abend. Das Essen war fantastisch. Wir entschieden uns für eine echte Burrata als Vorspeise, eine Lasagne und Spaghetti, die in einer Pfanne kamen und ein Tiramisu. Zusätzlich natürlich noch 1l Rosé Hauswein.

    Nebenbei hatten wir mit einem Pärchen aus Boston so tolle Gespräche. Leicht angetrunken und mit wunderschönen Erinnerungen an diesen Abend spazierten wir dann wieder zurück in unser Hotel. Kleine Notiz am Rande: es war der günstigste Abend unseres Urlaubes an der Amalfi Küste!!

    Absolute Empfehlung für dieses Restaurant!!!

     

    Fuoro 51 Winebar – dieses Lokal haben wir nur beim Schlendern gesehen, leider waren wir wenige Minuten zuvor auf einen Snack in der Innenstadt. Es sah aber sooo nett aus, dass ich euch dies hier unbedingt empfehlen wollte. Es ist perfekt für einen Snack zwischendurch und einen guten Wein 😉

     

    Antica Gelateria Sorrentina 1860– hier haben wir am ersten Tag ein super leckeres Eis gegessen und sind mit diesem durch die Via Fuoro spaziert.

     

    Positano:

    Chez Black – diesen Tipp haben wir auch von der lieben Kami bekommen. Ich wollte dort unbedingt hin! Jedoch hatten wir anscheinend ein bisschen Pech! Die Location ist aber einfach ein Hammer und man muss dort zumindest mal vorbeischauen, wenn man in Positano ist.

    Das Essen war ganz ok. Die Vorspeise, sowie auch die Pizzen waren aber sehr klein und haben uns vom Geschmack jetzt nicht umgehauen.

     

    Ravello:

    Babel Wine Bar Deli & Art – hier haben wir einen Lunch eingenommen. Wir haben uns für die Aufschnitt Platte für zwei Personen entschieden. Es war sehr interessant uns durch die ganzen verschiedenen Schinken, sowie Käsesorten zu kosten.

    Ein nettes, gemütliches Lokal für einen kleinen Hunger zwischendurch!

     
    Ist die Amalfi Küste wirklich so atemberaubend schön? Lohnt sich die Reise wirklich?

    Die Amalfi Küste ist wirklich wunderschön. Es ist einfach toll, Positano, Amalfi und Ravello nicht nur auf Pinterest Bildern zu sehen, sondern es wirklch einmal erleben zu dürfen.

    Trotz allem muss ich sagen, dass ich schnell sehr müde war. Es sind so viele Touristen in den einzelnen Städten. Viel zu viele Touristen für diese kleinen Städte.

    Man muss es definitiv einmal gesehen haben und auch die Reise dorthin lohnt sich. Ob ich aber nochmal hin muss, kann ich zum heutigen Zeitpunkt nicht sagen.

     

    Wie teuer ist die Amalfi Küste tatsächlich?

    Jeder sagt immer, die Amalfi Küste ist soooo teuer. ABER wir haben im Vergleich zu unseren anderen Urlauben in den letzten Jahren am Wenigsten ausgegeben!

    Natürlich kann man auch jeden Tag in einem anderen Beach Club liegen und bis zu 300€ dafür bezahlen, jedoch war dies nicht in unserem Interesse, da wir viel zu wenig Zeit hatten.

     

    Wo hat es euch am besten gefallen?

    Am Schönsten fand ich definitiv Positano. Hier war nur leider so viel los, dass ich nach einigen Stunden einfach mega müde von dieser kleinen Stadt war.

    Ravello hat uns auch wahnsinnig gut gefallen. Es ist zwar nicht direkt am Meer, aber um einiges ruhiger als die Orte am Meer. Die Aussicht ist einfach traumhaft schön und die Villen wirklich ein MUSS auf eurer To-Do Liste für die Amalfi Küste.

    Schlussendlich fand ich aber Sorrent wirklich perfekt für uns. Auch in Sorrent sind viele Menschen, aber mir hat die Altstadt, die Aussicht und die süßen Straßen einfach total gut gefallen.

     

    Wie viel habt ihr insgesamt ausgegeben?

    Gerne schlüssle ich euch wieder unsere Kosten auf:

    Wir haben von Montag bis Donnerstagabend an der Amalfi Küste verbracht.

    Da wir mit dem Firmenauto der Schwiegermama gefahren sind, ist ein sehr großer Kostenfaktor, der Tank weggefallen!

    Sonst würde man hier bestimmt ca. 300-400 € nur alleine für den Tank ausgeben!

    Wir haben 4 Nächte in der Relais Villa Savarese geschlafen und hatten Frühstück dabei. Zusätzlich mussten wir noch 18€ pro Tag/ pro Parkplatz bezahlen.

    Das Essen in den Restaurants war eigentlich auch ganz ok. Wir haben immer zwischen 60-100€ für zwei Personen inklusive Wein bezahlt.

     

    Kosten GESAMT:

    (Tank:                                     300-400€)

    Maut:                                     150 €

    Hotel inkl. Frühstück:              570€

    Essen:                                    400€

    Sonstiges:                              100€

     

    GESAMT für 2 Personen  1220 € für 4 Tage an der Amalfi Küste.

     

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    1 Comment
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    Leser-Interaktionen

    Kommentare

    1. Elisa meint

      9. Dezember 2019 um 11:06 a.m.

      Hallo Bianca,
      toller Blogpost und HAMMER Bilder 🙂 Ich habe es gerade so genossen deinen Post zu lesen und mir die schönen Bilder angeschaut! Ich bin selber Halbitalienerin, war aber tatsächlich noch nie an der Amalfi Küste – das wird sich nun definitiv ändern!
      Und bei dem ganzen italienischen Essen läuft einem ja glatt das Wasser im Mund zusammen!
      Liebe Grüße, Elisa
      http://www.beautyinsimplicity.de

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Kärntnerin, Mama von Twin Boys, Unternehmerin und am liebsten irgendwo in Italien.

Vielleicht kennst du mich noch von Sunglasses & Peonies. Was damals mit meiner Leidenschaft fürs Bloggen begann, ist heute ein bunter Mix aus Familie, Reisen, Genuss und meinem Business.

Ein paar Dinge, die du über mich wissen solltest …

Ich bin 34, Skorpion und trotzdem ein absolutes Sommermädchen. Sonne, laue Abende und das Leben draußen? Immer gerne!

Extrovertiert & gesellig. Wie meine Mama immer sagt: „Du kannst nicht mit einem Popo auf fünf Kirchtagen tanzen.“ Und was soll ich sagen – sie kennt mich eben. 😂

Ich bin ein absoluter Genussmensch. Gutes Essen, lange Abende am Tisch und liebe Menschen um mich herum machen mich glücklich. Und wenn italienisches Essen im Spiel ist, bin ich sowieso dabei.

Am liebsten bin ich unterwegs, entdecke neue Plätze und plane schon das nächste kleine Abenteuer. Stillstand ist einfach nicht so meins.

Denn für mich darf das Leben ruhig ein bisschen voller, lauter und genussvoller sein.

Mein Herz schlägt italienisch. 🇮🇹

Triest ist für mich immer eine gute Idee.

Ein Espresso zwischendurch, italienisches Essen, durch die Gassen schlendern und dieses besondere Lebensgefühl.

Ich liebe es, neue Orte zu entdecken – aber Italien hat einfach einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen.

La dolce vita, bitte einmal für immer. 🤍

Zwei kleine Jungs. Eine große Liebe.

Ich bin Mama von Twin Boys – und mit zwei Dreijährigen wird es definitiv nie langweilig. 😂

Ich liebe es, unsere Nachmittage mit kleinen Abenteuern zu füllen, Kärnten gemeinsam zu entdecken und Erinnerungen zu schaffen.

Unser Alltag ist so wild, aber ich liebe es so sehr mit den zwei Mäusen. ⚡️

Was als Leidenschaft begann, ist heute mein Beruf.

Angefangen hat alles mit meinem Blog Sunglasses & Peonies.

Heute darf ich mich in der Erzählerei in den Bereichen Social Media, Creator Relations und Events austoben. 

Ich liebe kreative Ideen, spannende Projekte und die Menschen hinter den Geschichten.

Und ich bin ziemlich dankbar, dass ich meine Leidenschaft zum Beruf machen durfte.

Eine kleine Erinnerung an uns alle:

Wir müssen nicht immer nur auf den n
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