Travel Travel Diary´s

Travel Diary: LISSABON

Erst vor wenigen Tagen sind wir wieder aus Lissabon zurück gekommen und ich kann einfach nicht aufhören über Lissabon zu schwärmen.

Eventuell liegt es auch daran, weil ich nicht so viele Erwartungen und Vorstellungen hatte. Als wir letzte Woche am Donnerstag weggeflogen sind, waren wir beide noch total im Arbeitsmodus. Ich hatte nur ein paar kleine Vorbereitungen getroffen, wie ich es immer bei kleinen Städtetrips mache. Aber ich habe mir zum Beispiel nur wenige Fotos angesehen und auch keinen fixen Plan gemacht, was wir uns alles ansehen möchten.

Erst im Flieger habe ich das erste Mal den Marco Polo Reiseführer ausgepackt und habe mir die wichtigsten Punkte durchgelesen.

Als wir dann am Donnerstag Abend in Lissabon ankamen, haben wir uns nur mehr am Weg ins Hotel gemacht, da es schon ziemlich spät war. Es war zur Ankunft also schon dunkel und wir haben von dieser wunderschönen Stadt so gut wie nichts gesehen.

Bezüglich Transport vom Flughafen zum Hotel:

Wir haben uns für die angenehme und gemütliche Art entschieden. Direkt vor dem Flughafen gibt es einen Stand, wo alle Taxis wegfahren. Hier sind wir einfach eingestiegen und haben 12€ gezahlt. Also ein total fairer Preis, da wir fast 25 Minuten gefahren sind.

Dann gibt es in Lissabon auch noch UBER. Das haben wir aber nie getestet. Die öffentlichen Verkehrsmittel sollen aber relativ schlecht im Vergleich zu anderen europäischen Städten sein. Diese haben wir ebenfalls nie gebraucht, da wir sonst alles zu Fuß gelaufen sind.

HOTEL:

Wir haben im BROWNS DOWNTOWN HOTEL genächtigt. Dieses Hotel haben uns liebe Freunde empfohlen, die gerade erst dort geschlafen haben. Das Hotel ist wirklich perfekt gelegen! Und zwar in der Nebenstraße von der Rua Augusta!

In der Rua Augusta findet ihr wirklich alle tollen Shops und auch einige süße Cafés. Deshalb haben wir auch kein Frühstück dazu gebucht. Und das würde ich euch ebenfalls raten.  Egal in welchem Hotel ihr nächtigen solltet, in Lissabon gibt es einfach so tolle Frühstückslokale! Dazu aber gleich mehr.

Das BROWNS DOWNTOWN HOTEL war relativ günstig im Vergleich zu manch anderen Hotels und noch dazu ein süßes, kleines Boutique Hotel! Ich habe vor allem die Lage, das Bett und die coole Einrichtung geliebt.

Ich würde euch aber raten, ein größeres Zimmer zu buchen. Wir hatten uns für ein Superior Doppelzimmer entschieden und hatten ausreichend Platz. Unsere Freunde haben aber nur das Kleine Doppelzimmer genommen und hatten ein sehr kleines Bad. Ebenfalls würde ich unbedingt um ein Zimmer mit einem Fenster auf die Straße empfehlen. Wir hatten nämlich beide ein Zimmer in den Innenhof. Dieser war auch noch überdacht, deshalb hatten wir eigentlich fast drei Tage keine richtige, frische Luft im Zimmer. Das empfand ich persönlich als sehr störend.

Die Zimmer und das Hotel waren aber im Allgemeinen wirklich sehr sauber!! Das ist mir ja immer das Wichtigste!!

Zusätzlich gibt es auch noch ein Restaurant des Hotels, welches 3 Minuten zu Fuß entfernt ist. Auch dieses Restaurant kann ich weiterempfehlen. Aber auch dazu später mehr!

TAG 1:

Wir sind am ersten Tag gleich relativ früh munter gewesen, da wir ja durch die Zeitverschiebung eine Stunde gut gemacht haben. Wir waren schon ein bisschen früher als unsere Freunde fertig, daher sind wir mit meinem Schatz einfach mal um die Ecke gegangen und drauf los spaziert und schon standen wir in der Rua Augusta mit diesem sensationellen Ausblick…

Perfekter könnte ein Hotel also wirklich nicht gelegen sein.

Wir sind in das erste kleine Café´und haben zwei Espresso Macchiato und 2 Pastel de Nata bestellt. Und haben dafür € 2,20 bezahlt. Wir konnten es irgendwie nicht so ganz glauben. Pro Espresso hatten wir tatsächlich nur € 0,60 bezahlt.

Als unsere Freunde dann dazu kamen, sind wir gleich mal der Rua Augusta in Richtung Meer spaziert. Wir sind über den Platz des Handels  (Praca do Comercio) gegangen und waren dann gleich mal am Meer. Es war so wunderschön sonnig und Lissabon hat sich wirklich gleich mal von seiner besten Seite gezeigt.

Da mir so viele das Zenith zum Frühstücken empfohlen haben, sind wir dann von dort aus hinspaziert. Wir sind ein bisschen mehr als 1 km durch die Innenstadt spaziert und haben die Stadt auf uns wirken lassen. Um ca. 11 Uhr sind wir dann im Zenith angekommen und haben nach wenigen Minuten auch schon einen tollen Platz bekommen.

Dieses Frühstückslokal kann ich euch wirklich zu 100% weiterempfehlen. Wir waren so begeistert. Eine tolle Auswahl an Avocado Broten, Smoothie Bowls uvm. erwartet euch. Der Service war wirklich ausgezeichnet. Die liebe Kellnerin hat uns sogar gleich ganz viele Tipps gegeben. Einen davon haben wir dann auch gleich in die Tat umgesetzt. Sie empfahl uns nämlich, noch ein Stück weiter rauf zu gehen in den Parque Eduardo VII. Von dort oben soll man einen wunderschönen Ausblick auf die Stadt haben. Und sie behielt recht – schaut euch einfach mal diese Fotos an. Wir mussten zwar schon ein wenig schwitzen, da es um die 20 Grad hatte und wir alle viel zu warm angezogen waren, aber es hat sich definitiv ausgezahlt.

Wir sind dann auch eine halbe Stunde dort oben sitzen geblieben und haben die Aussicht genossen, sowie tolle Fotos geschossen! Danach sind wir dann über den Marques de Pombal und die Avenida da Liberdale wieder hinunter spaziert.

Da wir alle auch ein bisschen einkaufen wollten, haben wir gleich mal alle Shops auf der Rua Augusta besucht. Die Zeit vergeht beim Shoppen ja leider immer viel zu schnell. Zwischendurch haben wir uns dann noch einmal am Zimmer frisch gemacht und ein paar Taschen ins Zimmer getragen.

Gegen späten Nachmittag haben wir uns dann nochmal auf den Weg zum Meer gemacht und haben dort einen Rosé Wein in der Sonne genossen. Wir sind danach ins Hotel gegangen, um uns für einen schicken Abend herzurichten. Einige von euch hatten uns das Restaurant: Palacio Chiado empfohlen. Irgendwie sagte uns allen das Restaurant sofort zu und wir entschieden uns dafür. Für den ersten Abend dachten wir einfach, dass es auch ruhig etwas Schickeres sein dürfte. Nur alleine für einen Drink würde ich wieder in dieses Restaurant gehen, denn es erwartet euch eine MEGA LOCATION:

Das Essen war auch sensationell gut! Es war zwar etwas teurer, aber im Vergleich zu Österreich war es wiederum sehr günstig. Wir haben uns noch dazu quer durch die Karte gekostet und auch etwas Wein getrunken ; )

TAG 2:

Auch am zweiten Tag sind wir nicht all zu spät los gegangen. Dieses Mal wurde uns das Frühstückslokal „The Mill“ empfohlen. Wir haben uns wieder einmal zu Fuß auf den Weg gemacht! Das „The Mill“ befand sich direkt an der berühmten 28 Strecke. Also die perfekte Ausgangsposition für unseren restlichen Tag!

Da leider alles überfüllt war und man wie in so vielen Frühstückslokalen in Lissabon nicht reservieren konnte, haben wir uns erst mal einen Café mit raus genommen und haben uns auf eine Bank gesetzt. Man kann sich dann immer auf eine Liste setzen lassen und hat meistens eine Wartezeit von 20-30 Minuten. Danach war der Tisch dann auch gleich für uns frei.

Auch dieses kleine, süße Frühstückslokal hat uns total gut gefallen. Jedoch hat es mir im Zenith besser geschmeckt. Wir wollten dann direkt dort in die 28 Bahn einsteigen, jedoch war diese jedes Mal so überfüllt, das wir uns einen Plan B einfallen lassen mussten. Wir sind dann wieder Richtung Innenstadt spaziert und sind dort in ein Tuk Tuk eingestiegen, um nach Alfama zu kommen.

Zwar ist es natürlich eine Touristenabzocke, aber wir fanden es total lustig und auch mal sehr angenehm, nicht andauernd zu Fuß gehen zu müssen. In Alfama angekommen sind wir dann gleich rauf zur Burg spaziert. Da sich hier aber eine ewig lange Schlange bildete, hatten wir uns gegen einen Besuch in der Burg entschieden und haben die Aussicht von der Miradouro de Santa Luzia genossen.

Alfama ist ein super süßes Städtchen und man sollte bei jedem Lissabon Aufenthalt hier mindestens 1 Stunde einplanen. Lasst euch treiben und schaut euch die schönen, süßen Häuser und die mega Aussicht an.

Nach einem Spritzer in der Altstadt von Alfama, haben wir dann eine Zustiegsmöglichkeit für die 28 Bahn gesucht. Das war nämlich auch unsere Idee in Alfama einzusteigen, da es uns auch empfohlen wurde. In Alfama ist nämlich die Endstation und demnach ist die 28 dort am leersten. Wir haben auch sogleich einen Sitzplatz bekommen und sind dann bis zur nächsten Endstation mitgefahren und haben uns ein wenig ausgeruht und die Aussicht genossen. Bei der nächsten Endstation mussten wir dann aber tatsächlich nochmal neu aus- und einsteigen und somit nochmal das Ticket bezahlen.

Dann sind wir auf Höhe des Time Out Markets ausgestiegen und sind innerhalb von wenigen Minuten dort gewesen. Wir waren wirklich total begeistert von der Auswahl im Time Out Market. Zwar sind es definitiv keine Marktpreise, aber da wir ohnehin nicht mehr vor hatten, wo anders hin essen zu gehen, haben wir dort zugeschlagen und uns durch die verschiedenen „Stände“ gefuttert.

Uns hat es total gut gefallen und auch sehr gut geschmeckt.

Danach sind wir dann am Meer entlang nach Hause spaziert. Es war wunderschön, da gerade die Sonne unterging und alle jungen Menschen am Meer saßen und gemütlich tranken. Es wurde dann aber tatsächlich sehr schnell, sehr frisch und deshalb sind wir dann nur mehr ins Hotel gegangen.

TAG 3:

Leider kann ich euch hier nicht viel Spannendes erzählen bzw. kann euch nur die Tipps unserer Freunde weitergeben.

Wir hatten uns nämlich auf den Weg zum Frühstücken gemacht, als es meinem Schatz plötzlich von einer Sekunde auf die andere sehr schlecht ging.

Sofort haben wir uns auf den Heimweg gemacht und verbrachten den kompletten Tag im Bett. Er hat sehr viel geschwitzt, hatte hohes Fieber und konnte sich nicht bewegen, da ihm so schwindelig war. Ich habe mir wirklich große Sorgen gemacht. Er hat wirklich fast 15 Stunden durch geschlafen…

Ich ging am Abend nur kurz raus, um eine Kleinigkeit zu essen. Da ich mir aber solche Sorgen machte, wollte ich das Zimmer nicht all zu weit verlassen und habe eben das Restaurant vom Hotel ausprobiert. Das Browns Bistro – dort gibt es vor allem Burger. Diese waren aber total lecker und ich würde definitiv wieder dort hingehen.

Aber ich kann euch gerne noch sagen, was unsere Freunde gemacht haben (was wir eben auch gemacht hätten, wenn es Marco nicht so schlecht gegangen wäre):

Sie sind zum Parque das Nacoes gefahren und haben ein wenig Songcontest Luft geschnuppert. Sie sind dort mit der Gondel gefahren und sind am Wasser entlang spaziert…

Dort gibt es ganz viele süße kleine Lokale. Ach, wie gerne hätte ich mir das angesehen!

Danach sind sie dann auch noch weiter nach Belem gefahren, um sich dort die Torre von Belem anzusehen. Es war wirklich sehr schade, dass wir das alles nicht machen konnten, aber ich war froh, dass wir am 4. Tag in der Früh irgendwie heimfliegen konnten.

Meinem Schatz ging es dann zum Glück am Abreisetag um einiges besser und wir konnten die Heimreise antreten.

Aber etwas war uns beiden bei der Abreise bewusst, wir waren nicht das letzte Mal in Lissabon!!!

Wir haben so vieles nicht gesehen und das, was wir gesehen haben, gefiel uns so unbeschreiblich gut!

Bis bald liebes Lissabon!!

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1 Comment

  • Reply
    Christine
    15. März 2019 at 5:41 pm

    Oh Lissabon! Mit viel Glück ist das unser Ziel für den diesjährigen Mädlstrip – ich hoffe, das wird was 🙂 Deine Fotos machen auf alle Fälle große Lust auf die Stadt!

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